© 2019 Günter Huber 

Tätigkeitsspektrum der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)
Die Akupunktur (mit sterilen Einwegnadeln) ist innerhalb der chinesischen Medizin nur ein Teilbereich. Weitere wichtige Bestandteile sind die Moxibution (Abbrennen von Beifußkegel), traditionelle Rezepturen & Diätetik (Ernährung), die Schröpfkopfbehandlung und Bewegung durch Qi Gong oder Tuina (Massage).
Die chinesische Medizin ist ein holistisches System, welches sich in den letzten beiden Jahrtausenden aus klassischen Texten, klinischer Beobachtung und Untersuchung entwickelt hat.  Um Krankheitsbilder (Syndrome) und Reaktionen zu beschreiben, benutzen wir auch heute eine dem System eigene Terminologie. Die Syndromlehre benutzt  beispielsweise Begriffe wie „Leberfeuer“ oder „Leberwind“, oder  „feuchte Hitze, welche die Milz befällt“. Es gibt beispielsweise in der chinesischen Medizin kein analoges System zu dem westlichen Begriff des „Nervensystems“, auch wenn der emotionale Zustand der Psyche exakt beschrieben und behandelt werden kann. Die Untersuchung des Patienten ergibt ein „Gesamtbild der dysharmonischen Muster“, dies beinhaltet alle physiologischen und psychologischen Symptome des Patienten. Akupunktur– und Kräuterbehandlungen zielen darauf ab, das vorliegende Muster auszugleichen. Auch hat jeder der Akupunkturpunkte eine Namensbezeichnung, die seiner Funktion entspricht.