© 2019 Günter Huber 

Homöopathie nach Rajan Sankaran (indischer Homöopath in zweiter Generation)
Meine anamnestische Arbeitsweise ist geprägt von den Erkenntnissen und der Arbeitsweise von R. Sankaran. In Indien ist die Homöopathie ein universitäres Studium mit gleichwertiger Anerkennung wie die Schulmedizin. Derzeit praktizieren rund 70.000 homöopathische Ärzte allein in Indien, was einen riesigen Erfahrungsschatz und empirisches Wissen ermöglicht. Bei der Anamnese liegt der Fokus auf der Findung der „zentralen Störung“. Dieser Störung liegt (bei chronischen Erkrankungen) eine Täuschung der sogenannten „Geist- und Gemütsebene“ zu Grunde. Als Täuschung ist hier eine unpassende Reaktion des Menschen auf bestimmte Situationen zu verstehen. Die Fragestellung bei der Erstanamnese kann für Patienten daher manchmal etwas unverständlich sein, die genauere Befragung ist aber für Mittelfindung unerlässlich.

Neben der klassischen Arbeitsweise finden wir heute eine Vielzahl an homöopathischen Mittel, welche nach anthroposophischen oder spagyrischen Herstellungsverfahren hergestellt werden. Komplexmittel sind Arzneien, welche mehrere Einzelmittel kombinieren.