© 2019 Günter Huber 

Organe sind an Ligamente, Faszien und Häute gebunden und haben eine Eigenbewegung bzw. werden durch umgebende Strukturen mitbewegt. Durch Lageveränderungen, welche sich bei Erkrankungen und Traumen ergeben, ist das Organ nicht mehr in der Lage, seine optimale Funktion zu erfüllen. Die Niere beispielsweise legt durch Eigenbewegung am Tag eine Strecke von etwa 180 Meter Länge zurück, um den Primärharn abzupressen. Kommt es aber zu einer Organabsenkung, sinkt deren Leistungsfähigkeit erheblich.
Auch das Herz, die Leber oder die Milz zeigen ähnliche positive Effekte nach Verbesserung ihrer arteriovenösen, lymphatischen oder neuronalen Versorgungssituation.
Im Verdauungstrakt kann es zu „Verklebungen“ der Darmschlingen und deren Befestigungsstrukturen kommen. Auch die Durchtrittstellen des Verdauungstraktes, die sogenannten „Sphinkter“, stellen für die Passage des Nahrungsbreis ein Problem dar, wenn diese durch neuronale Reize (Über– oder Unterspannung) nicht adäquat öffnen und schließen. Gerade an der Ileozökalklappe finden sich vermehrt Entzündungen und Fehlbesiedlungen, welche sich aus der zuvor beschriebenen Situation ergeben.
Mit osteopathischen Techniken und der Testung der einzelnen Areale mit angewandter Kinesiologie lassen sich die Organbereiche gezielt und effektiv behandeln.