© 2019 Günter Huber 

Schöpfen Sie aus dem vollen und reichhaltigen Schatz, den uns die Natur bietet. Naturheilkunde bietet heute ein unglaublich vielfältiges Angebot an therapeutischen Mitteln, Anwendungen, physikalischen und manuellen Therapien. In der Praxis wird die Essenz aus verschiedenen naturheilkundlichen Verfahren miteinander kombiniert, um das bestmöglichste Resultat zu erzielen. „Integrative Medizin“ in Form von naturheilkundlichen inneren Anwendungen sind empfehlenswert, um die strukturelle manuelle Therapie auf Dauer zu stabilisieren.

Phytotherapeutische Rezepte unserer modernen Pflanzenheilkunde kommen ebenso zum Einsatz wie traditionelle Rezepturen der TCM. Weitere effektive Techniken wie Akupunktur, Hitzeanwendungen mit Moxibution, Gua Sha und Tui Na Anwendungen um das „Qi" zu bewegen sind typische Arbeitsfelder der Praxis. Diätetische Maßnahmen (Ernährungsspezifische Richtlinien) sind von gleicher Wichtigkeit wie die Einnahme der Heilpflanzen. Schon immer und in allen archaischen Kulturen wurden Heilpflanzen zur Linderung und Heilung verwendet. In der abendländischen Tradition sowie in den Aufzeichnungen der hl. Hildegard von Bingen ist die Wirkeigenschaft und Wirkrichtung auf die körpereigenen „Säfte“ von wesentlicher Bedeutung. Verwendung findet dieses Wissen heute in Form von traditionellen Rezepturen.

Auch in unserer modernen abendländischen Phytotherapie  (Pflanzenheilkunde) werden die Einzelbestandteile nach bestimmten Kriterien abgestimmt. An dieser Stelle möchte ich meinem Lehrer Klaus Krämer, Leiter des Instituts für Phytotherapie (bekannt als „Berliner Schule“) meinen aufrichtigen Dank aussprechen für das tiefgründige Verständnis, welches er seinen Schülern lebhaft vermitteln konnte, gerade in Kombination mit Iridologie (Teerezepte aus dem Auge). Ähnlich wie in den traditionellen Medizinsystemen wie der Chinesischen Medizin, der Tibetischen Medizin oder der Ayurvedamedizin werden die Pflanzen nach geschmacklichen, thermischen und weiteren Wirkqualitäten unterschieden und entsprechend als Einzeldroge oder als Komposition verordnet. Die richtige Zubereitung der Pflanze zum Heilmittel ist eine der Voraussetzung für die Wirksamkeit der Rezeptur. Diese alchemistischen Veränderungen in Form von Kochen, Verreiben, Verdünnen usw. des ursprünglichen Stoffes finden wir auch bei der Zubereitung von Mineralien, Salzen und Stoffe tierischen Ursprungs. Noch heute gibt es als beliebtes Arzneimittel z. Bsp. Lachesis, das Schlangengift (Horvi Enzymed), Aconitum (Eisenhut) oder Quecksilberverbindungen (Homöopathische Zubereitungen).

Lassen Sie sich beraten über die therapeutisch sinnvollen Anwendungen für ihre Beschwerden.