© 2019 Günter Huber 

In der Hierarchie des Behandlungsprotokolls steht die Behandlung des Schädels an oberster Stelle. Alle körperlichen Reaktionen sind unmittelbar abhängig vom freien Fluss der craniosacralen Flüssigkeit (Gehirnliquor). Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, den Körper in seine optimale Bewegungsmöglichkeit zu führen, Muskeln auf einen „normotonen“ Spannungszustand zu führen oder optimale Nervenstrukturen zu ermöglichen. Die Anwendungen der craniosacralen Osteopathie umfassen den Schädel und das Sacrum (Kreuzbein).
In der embryonalen Entwicklung ist das Gehirn bereits 21 Tage als neuronales Gebilde vorhanden, bis sich anschließend embryonal die Herzregion bildet. Als nobelstes Gewebe des menschlichen Körpers wird der CFS (der Gehirnliquor) speziell durch Manipulationen am Schädel in seiner Funktion optimiert. Befindet sich das Gehirn unter Stress, werden kreative Areale des Gehirns unterversorgt, ähnlich wie es sich bei Denkblockaden, beispielsweise bei Prüfungsängsten, zeigt. Deshalb ist die Behandlung von Spannungszuständen in der Kopfregion wichtig, um das Gehirn in eine optimale Reaktionsweise zurückzuführen.
Die Behandlung am Kopf wird meist als sehr angenehm empfunden.
Um die „Steuerzentrale“ innerhalb unseres Kopfes zu schützen, kompensiert das biologische System, unser Organismus, mit Hilfe des Bewegungsapparates und den Organfunktionen. Die möglichen Reaktionen sind Schmerzen, Fehlfunktionen, Entzündungen, Degenerationen und Entartungen.